Gängige Sonderschrauben
Schulter-, Sicherheits-, Hohl-, Flansch-, Handverstell- und Stellschraubenausführungen für tägliche technische Anforderungen.
Zeichnung und Musterprüfung
| Produkte | Anwendung | Festzulegen | Zu prüfen |
|---|---|---|---|
| Schulter- und Passschrauben | Kopf, Passschaft und Gewindeabschnitt verbinden die Befestigung mit einer definierten Positionierung, einem Abstand oder einer Drehbewegung. | Berücksichtigen Sie die Details der Passbohrung, kritische Schulterabmessungen, die Oberflächenrauheit und die erforderliche Maßprüfung. | Lesen Sie die folgende Spielberechnung zusammen mit diesen Schnittstellen. Ein ausreichendes Axialspiel belegt allein weder die Bohrungspassung noch die geforderte geometrische Beziehung. |
| Sicherheits- und manipulationshemmende Schrauben | Spezielle Antriebsprofile erschweren das unbefugte Lösen mit gewöhnlichem Werkzeug. Mit dem vorgesehenen Servicewerkzeug bleibt die Schraube bedienbar. | Stellen Sie die Antriebskonstruktionszeichnung oder die passende Werkzeugspezifikation bereit. Die Manipulationssicherheit hängt von der Verfügbarkeit des Werkzeugs und der vollständigen Baugruppe ab. es ist keine absolute Sicherheit. | Antriebsabnahme und Zugangsprüfung getrennt behandeln. Ein Profil mit Stift kann unbefugtes Lösen erschweren, begründet allein aber keine Sicherheitsklasse. |
| Hohlschrauben und Schrauben mit Durchgangsbohrung | Eine axiale Bohrung führt durch das Gewindeteil und bildet einen anwendungsspezifischen Durchgang, etwa für Leitungen oder Medien. | Geben Sie Bohrungsdurchmesser und -tiefe, zulässige Grate, Sauberkeit und alle vereinbarten Dichtheits- oder Drucktests an. Eine Durchgangsbohrung allein ergibt noch keinen Druckwert. | CCD-Screening der Außenkontur kann sichtbare Merkmale prüfen. Verdeckte Bohrungsmerkmale benötigen ein geeignetes separates Verfahren. Die folgende Anwendungsmatrix unterscheidet Kabeldurchführung, Strömung und Abdichtung. |
| Flanschschrauben nach Zeichnung | Ein integrierter Flansch bildet die in der Zeichnung festgelegte Auflagefläche. Eine separate Unterlegscheibe muss dadurch nicht einzeln montiert werden. | Berücksichtigen Sie die Anforderungen an das passende Material und die Lagerfläche. Ein größerer Flansch verhindert nicht automatisch eine Beschädigung der Oberfläche. | Halten Sie fest, welche Flächen anliegen dürfen und welche frei bleiben müssen. Bei Abdrücken, Vorspannung oder wiederholter Wartung ist ein Versuch mit dem tatsächlichen Oberflächensystem zu vereinbaren, statt die Wirkung allein aus dem Flanschdurchmesser abzuleiten. |
| Rändel- und Einstellschrauben | Der griffige Kopf ermöglicht die Verstellung von Hand. Bei Bedarf lässt sich ein zusätzlicher Werkzeugantrieb für die vorgesehene Montage vorsehen. | Geben Sie den Kopfgriff, den Verstellweg und die erforderliche Verriegelungsmethode an. Der Handgriff allein ist kein kalibriertes Anzugsdrehmoment. | Für die Musterfreigabe Führung und Kontaktteil benennen, den vereinbarten Verstellablauf erproben und Position sowie Kontaktzustand dokumentieren. Handbetätigung ist kein gemessenes Anziehverfahren; bei gefordertem kontrolliertem Drehmoment eine gesonderte Methode festlegen. |
| Kundenspezifische Gewindestifte und Madenschrauben | Gewindestifte wirken über die festgelegte Spitzenform auf das Gegenstück und übernehmen so eine Positionier-, Klemm- oder Anschlagfunktion. | Geben Sie Spitzengeometrie, Gegenfläche, Antrieb und erwartete Funktion an. Die Spannleistung hängt von der Gesamtmontage ab. | Prüfen Sie wiederholtes Verstellen und Haltewirkung an der tatsächlichen Verbindung. Spitzenform und Schraubendurchmesser allein liefern keinen allgemeingültigen Wert für Haltekraft oder Anziehdrehmoment. |

Schulter- und Passschrauben ↗
Kopf, Passschaft und Gewindeabschnitt verbinden die Befestigung mit einer definierten Positionierung, einem Abstand oder einer Drehbewegung.

Sicherheits- und manipulationshemmende Schrauben ↗
Spezielle Antriebsprofile erschweren das unbefugte Lösen mit gewöhnlichem Werkzeug. Mit dem vorgesehenen Servicewerkzeug bleibt die Schraube bedienbar.

Hohlschrauben und Schrauben mit Durchgangsbohrung ↗
Eine axiale Bohrung führt durch das Gewindeteil und bildet einen anwendungsspezifischen Durchgang, etwa für Leitungen oder Medien.

Flanschschrauben nach Zeichnung ↗
Ein integrierter Flansch bildet die in der Zeichnung festgelegte Auflagefläche. Eine separate Unterlegscheibe muss dadurch nicht einzeln montiert werden.

Rändel- und Einstellschrauben ↗
Der griffige Kopf ermöglicht die Verstellung von Hand. Bei Bedarf lässt sich ein zusätzlicher Werkzeugantrieb für die vorgesehene Montage vorsehen.

Kundenspezifische Gewindestifte und Madenschrauben ↗
Gewindestifte wirken über die festgelegte Spitzenform auf das Gegenstück und übernehmen so eine Positionier-, Klemm- oder Anschlagfunktion.
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Zeichnung und Musterprüfung
- Positionierung, Klemmung oder Durchgang festlegen
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